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Aus der Geschichte der Familie Haben.

 

Die Sippe der H a b e n ist an der Südwestgrenze des Reiches Weit verbreitet. Dort wo der Hunsrück seine Ausläufer gleichsam als Vorposten hinaussendet in das Lothringer Land, dort wirken und schaffen sie als bodenständige Landleute oder Heimat treue Arbeiter seit über 300 Jahren.

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Wieder einmal ist Urexweiler, ein kleines Dorf im Oberamt Ottweiler von den französichen Invasionstruppen dem Erdboden gleich gemacht. Zaghaft

Nur wagen sich die ersten Neusiedler den Aufbau der alten Heimat. Im Laufe der Jahre aber wächst ihre Zahl. 1684 sind es vier, 1701 bereits vierzehn Haushaltungen, die hier eine neue Existenz gründen.

Eine der Familien ist die des Hans Jakob Haben.

Er muss als Urahn der Habens im Grenzland gelten, denn in keiner älteren Liste des Oberamtes Ottweiler kommt der Name vor. Warscheinlich ist Hans Jakob im Zuge der Neubesiedlung des Gebietes zugewandert.

Das Haushaltsbuch von 1707 nennt ihn Jakob Haffen. Er hat nach Angaben der selben Quelle 9 Kinder, davon davon 5 über 5 und 4 unter 12 Jahren. Wie fast alle anderen Familien Urexweilers in jener Zeit ist auch die seinige katholisch. Den Gottesdienst müssen sie in Ottweiler besuchen, wo bei sie unter den schlechten Wegverhältnissen oft viel zu leiden haben.

Die Lebensbedürfnisse der Siedlersind sehr gering. Darum arbeitet sich Hans Jakob rasch voran. Mit der Familie wächst sein Wohlstand. Und dieses Werk setzt sein Sohn Hans Peter, der die Wirtschaft von ihm übernimmt, fort.

Hans Peter Haben

Ist um 1690 geboren, Im Mai 1721 schließt er die Ehe mit der „ehrenwerten Jungfrau“ Catharina Juchems (Jochem) aus Hettigweiler. Diese Ehe ist offensichtlich sehr glücklich gewesen. Nicht weniger als 13 Kinder gingen aus ihre hervor. Auch der Wohlstand Hans Peters wächst von Jahr zu Jahr. 1741 besitzt er ein Haus und vier Pferde. Sein Vermögen ist mittelmässig. Auch schulden hat er, und zwar insgesamt 50 Gulden. Sein so erfolgreiches Lebenbeschliesst er am 8. Juni 1762, tief betrauert von Frau und Kindern. Zur Zeit seines Hinscheidens sind schon die drei ältesten Söhne und eine Tochter verheiratet. Ihre Nachkommen wohnen heute noch als Bergleute und Ackerbauer in den Dörfern um Urexweiler.

 

Das Zehnte Kind Hans Peters , ein am 2. 7.1739 gebprener Sohn wanderte nach Nordamerika aus und hat dort wohl auch sein Glück gemacht. Man erzählt dass er im Jahre 1777 den um ihre Freiheit vom englischen Joch ringenden Staaten die Summe von 450.000 Dollar geliehen habe. Sein jüngster Bruder,

Michael Haben,

geboren am 18. 7. 1745 war in seiner beruflichen Entwicklung nicht so glücklich. Er lässt sich um 1777 herum als Arbeiter in Mitlosheim nieder. Mitlosheim ist ein kleines Dörfchen im Hochwald. Seine Bewohner, damals etwas mehr als 100, leben vom Ackerbau. Michaels Ehefrau, Maria Catharina Hoff, entstammt einem in der Losheimer Gegend ansässigen Geschlecht. Nach ihr sind die Nachkommender beiden heute noch Volksmund benannt. „Huef Mätz“, „Huef Hanspitt“, das sind die Namen unseres Großvaters und seines Bruders, von denen wir später noch hören werden. Michaels Habens Sohn, geboren am 12.12.1977, erhält bei seiner Taufe in der Pfarrkirche zu Losheim den Namen seines Urgroßvaters

Johann Jakob Haben

Allzu früh sterben ihm die Eltern weg. Am 17.1. 1783 schließt Michael Haben die Augen für immer, und kaum 5 Jahre später, am 3.2.87 folgt ihm Maria Catharina im Tode nach. Der so schwer getroffene Sohn kann die ganze Schwere des Verlustes wohl nicht ermessen. Er besucht die Winterschule In Mitlosheim (eine Dorfschule gibt es zu dieser Zeit in Mitlosheim noch nicht). Kaum, dass er dem Knabenalter entwachsen ist, verdient er seinen Lebensunterhalt im Tagelohn. Seine Sehnsucht und sein ernstestes Streben ist es, solch ein Anwesen zu besitzen, auf denen er jetzt in schwerer Arbeit sein Leben fristen muss. Eine treue Gefährtin dieses Strebens findet er in seiner Ehefrau, die ihm in Weißkirchen am 1.2. 1810 angetraut wird. Barbara Weber heißt sie und ist zu Niederlosheim am 1.12.1783 geboren. Als Johann Jakob Haben am 19.7.1850diese Welt verlässt, hat er sein Ziel erreicht. Ein, wenn auch nur ein Kleines Anwesen nennt er sein eigen.

Seine Söhne können bereits die erste in Mitlosheim im Jahre 1822 gegründete Volksschule besuchen. Der älteste Sohn Matthias , geb. 1812 wird von der um 1840 herum aufkommenden Auswandererbewegung ergriffen. Mit seiner Familie wandert er 1843 nach Nordamerika aus. Über sein Schicksal in der neuen Welt ist nichts mehr bekannt geworden.

Johannes Haben geb. 12.11.1818

Vermählt sich am 29.11.1841 mit Catharina Sauer, geb. am 25.10.1815 zu Mitlosheim. Seine Arbeit als Ackerbauer gilt dem Ausbau des von seinem Vater ererbten Besitzes. Zahlreichsind seine Kinder. Erwähnt seien nur die, die ihrerseits auch wieder zur Gründung

eigener Familien gelangt sind.

Da ist zuerst Hans Peter Haben. Er heiratet mach Büschfeld , seine Frau ist eine geborene Hansen. Ihre Nachkommen wohnen heute noch dort.

Auch der zweite Sohn, Johann Haben, lässt sich in Büschfeld nieder. Er holt sich seine Gemalin aus Rappweiler. Sie entstammt der Sippe der Lehnen.

Anna Haben vermählt sich mit dem Lehrer Gerhard Heinen aus Mitlosheim.

Michael Haben wählt Gertrud Konter aus Mitlosheim zu seiner Lebensgefährtin, zuletzt

Matthias Haben

Er ist geboren am 21. 7. 1844 zu Mitlosheim. Mit 23 Jahren schon nimmt er am 29.1.1870 Catharina Breit zur Frau. Nur 12 Jahre dauert das Glück dieser Ehe. Am 22.4.1882 stand Matthias am letzten Lager seiner so sehr geliebten Gattin. Mit ihm trauern 3 Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren um ihre liebe Mutter. Eine harte Jugend verleben diese drei Geschwister, als Matthias sich ein zweites verheiratet. Maria Marx aus Weierweiler, geb. .... wird ihre Stiefmutter, Aus dieser Ehe gehen 5 Kinder hervor.

1.      Peter Haben, gefallen im großen Kriege an der Westfront

2.      Johanna Haben, heute Hauptlehrer im Karthaus bei Trier

3.      August Haben, gefallen in der großen Schlacht in Frankreich 1917

4.      Anna Haben, verheiratet mit Josef Demmer zu Büschfeld

5.      Maria Haben, verheiratet mit Gottfried Weyand zu Büschfeld.

Kurz nach seiner zweiten Heirat siedelt Matthias Haben nach Büschfeld über. Am Bahnhof baut er eine Gastwirtschaft. Mit ihr zusammen betreibt er ein Fuhrgeschäft, d.h. die mit der Bahn ankommenden Güter bringt er mit seinem Pferdefuhrwerk auf die umliegenden Dörfer.

Wenden wir uns jedoch den Kindern aus erster Ehe zu. Matthias Joseph Haben wurde 20.12.1873 geboren, er heiratete am 15.7. 1907 Catharina Kuhn aus Büschfeld und siedelte später nach Merzig über, wo er heute noch wohnt

 

 Matthias Valentin

 

 

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Anmerkung, dies ist ein sehr altes Dokument, verständlich, dass die erwähnten Personen nicht mehr leben

 

http://trees.ancestry.de/tree/7058079/family

 

 

Wir schreiben das Jahr 1931

es war am 9. Oktober 1931, als dieses Foto gemacht wurde

Vater mit seinen Freunden in Vogelsbüsch, seinem Heimatdorf

 

 

Hier, wo der Arndtweg auf die Goethestrasse stößt war Großvaters Haus, hinter dem Haus ein riesiger Kirschbaum mit sehr schmackhaften Früchten. Ich war sehr gerne auf dem Kirschbaum und aß die feinen Kirschen, leider erwischte mich Großvater immer wieder. Mit einem Stock wartete er unten am Baum, danach gab es viele Schläge, leider schmeckten die Kirschen so gut, dass die versuchung immer wieder siegte !!

Unsere Oma, im Jahre 1935

Im Jahre 1937 wurde der Ahnenpass eingeführt, den jeder Deutschstämmige brauchte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Familie Valentin vor ihrem Haus in der Goethestrasse 27 in Merzig

Unsere Großeltern mit den ersten Enkeln

Auf dem Balkon in der Goethestraße im Jahre 1938

 

 

 

 

 

 

an meinem Geburtstermin gab es wegen der Kriegswirren keine ordentlichen Behörden mehr, so wurde die Geburt erst  am 19. Juli 1945 eingetragen.

 

 

 

 

Unsere Regina wurde nur zwei Monate jung, ihr Leben wurde vom damaligen Hausbesitzer durch Gewalt beendet. Wir Geschwister waren damals zu jung und hatten viel zuviel Angst über dieses Ereignis auszusagen.

 

unsere Mutter feierte an Osten 1940 ihre Hochzeit und schon 2 Jahre später wurde 

unser Vater wurde 1942 zur Wehrmacht eingezogen

An Ostern 1940 haben unsere Eltern in Bad Waldsee geheiratet,  am 25. Mai 1942 wurde unser Vater dann zur Wehrmacht eingezogen, so hatte er nichts von seiner kleinen Tochter, die am 28 Januar 1942 geboren wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Unser Vater wurde 1944 vor Stalingrad durch einen Granatsplitter verwundet, er riss ihm eine Rippe aus dem Körper, ebenso waren seine Füße sehr stark erfroren.

Ein Leutnant, der auf dem Rückzug war hatte ihn im Schnee liegen sehen und hat ihn auf seinen Transporter geladen und mit nach Westen genommen, das war seine Rettung

 

 

Unsere Oma verlies uns nach schwerer Krankheit am 22. Juli 1942

 

 

 

 während der Kriegswirren wohnte unsere Familie in einem kleinen Dorf bei Bergatreute. ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, daß mich ein Geißbock immer in Bedrängnis brachte, einmal schubste er mich in einen Brunnenschacht der unverschlossen war. meine Mutter beobachtete es und holte mich wieder raus. Nikolaus feierten wir bei einer befreundeten Familie Roer. Als der Nikolaus kam schrien alle Kinder.

 

 

 Nach Kriegsende kam der Sohn des Bauern, dem das Haus gehörte in dem wir wohnten zurück, so war dann kein Platz mehr für uns, wir zogen dann nach Bad Waldsee in ein altes Bauernhaus am Ortsrand. Mittlerweile besuchte ich dann auch die Schule, es war ein weiter Weg. Im Winter war es besonders schlimm, da mussten wir durch den sehr hohen Schnn laufen und waren oft patschnass, als wir in der Schule ankamen. Got sei dank war die Schule beheizt, im Klassenzimmer stand ein großer Kohleofen.

Was der Stadtsee richtig zugegfroren, so war der Schulweg nicht mehr so weit, wir konnten direkt über den gefrorenen See laufen. In der Pause kauften wir dann bei der Bäckere Muschel einen Wecken oder eine Brezel, die Brezel kostete 3 Pfennig, der Wecken 2 Pfennig.

Meine Großeltern hatten in der Biberacherstrasse ein Frisörgeschäft, dort war ich sehr oft auf Besuch. Im September 1951 ereignete sich etwas sehr Schreckliches, das meine Eltern dann veranlasste, von diesem Ort weg zu ziehen.

 

das Schicksal verschlug uns in das Saarland nach Merzig, wo der Großvater ein Haus hatte. Dort durften wir einziehen. 

hier ist eine sehr schön gestaltete Webseite über das Saargebiet

http://www.saar-nostalgie.de

sie erzählt aus der Geschichte des Saarlandes. sehr interessant sich auf dieser Seite zu informieren.

Für mich eine besondere Seite, da ich fast zehn Jahre meiner Kindheit dort verbracht habe. 

Im Jahre 1943 bekam er dann Heimaturlaub, doch auch danach musste er wieder an die Front., so kam er dann erst wieder am 25. Mai schwerverletzt nach Hause. Zu dieser Zeit war ich dann auch schon 5 Monate alt und war schon ein Wonneproppen.

 

 dieses Bild entstand im Jahre 1941

Fotos aus dem Jahre 1944 

während des Krieges wohnten wir in Giesenweiler, im Haus der Familie Fischer. Gegen ende der 40er Jahre mussten wir ausziehen, weil ein Familienglied der Familie Fischer aus dem Krieg zurückkehrte und den Wohnraum benötigte. In der Oberen Wohnung wohnte Familie Zuslsdorf.

 

 

 

 

 

das war damals mein Haarschopf, der erste Haarschnitt

Vor 70 Jahren wurde ich in einem kleinen Dorf in Baden Württemberg geboren, mein Vater zu der Zeit im Krieg, war im folgenden Jahr danach auf Heimaturlaub. So konnte er dann doch einige Erinnerungsbilder machen.

ein kleiner Wonneproppen, der nichts mitbekommt von den Kriegswirren. Gott sei Dank waren die Franzosen in dem Dorf und haben meine Mutter mit dem Motorrad  ins nächste Krankenhaus gebracht, da es Komplikationen bei der Geburt gab.

dieses Bild entstand 1944, leider musste Vater wieder zurück an die Front nach Russland, so gab es nicht so viele Fotos aus der Kinderzeit.

Im Laufstall konnte ich die Welt beobachten

Hier wohnen wir nur bis 1950, denn um diese Zeit kam der Sohn des Bauern aus dem Krieg, dem das Haus gehörte. Vater war zu der Zeit noch nicht ganz gesund, da er von einem Granatsplitter schwer verletzt wurde und auch die Füße erfroren hatte. Es war für ihn eine schreckliche Zeit.

so wuchs ich mit vielen Tieren auf. danach gab es eine sehr lange Fotopause, weil die Franzosen bei ihrem Abzug den Fotoapperat von Vater mitgenommen hatten.

1944

Meine Mutter und ich im Wohnzimmer in Giesenweiler  1947

wir zogen dann um nach Waldsee in den Hopfenweilerweg. Dort wohnten wir in einem alten Bauernhaus.  Der Garten war groß, der Vater legte einen Garten an  mit vielen Johannisbeeren und anderen Früchten Hier kam dann auch meine Schwester Regina am 30. September 1951  zur Welt.

Ich kann mich noch sehr gut an diese Zeit erinnern, die Winter waren sehr kalt, es gab sehr viel Schnee, ich musste immer durch den meterhohen Schnee in die Schule laufen. Sehr froh war ich immer wenn der Stadtsee zugefroren war, so konnte ich immer eine Abkürzung machen. Das Ideal warm wenn gerade der Schlitten mit der Milch von Hopfenweiler kam, da konnte ich dann aufsitzen. Ja Schulbusse wir wir sie heute kennen, gab es nicht. Wir wurden nicht verwöhnt !!

ein Schicksalsschlag im Jahre 1951

 

Was war passiert ??

Am Abend des 28. November saßen wir noch zusammen im Wohnzimmer. Gegen 22:00 Uhr gingen wir schlafen. Meine ältere Schwester Christa schlief auf der Bank im Wohnzimmer links der Wohnzimmertüre. Ich schlief an der Wand, die an das Schlafzimmer der Eltern grenzte. An meiner Schlafstätte stand auch der Kinderwagen mit Regina meiner kleinen Schwester. Meine Eltern und Schwester Waltraud schliefen im um fünf Stufen erhöhten Schlafzimmer. Es war eine sehr helle Vollmondnacht. Die Helligkeit des Mondes erleuchtete auch das Wohnzimmer, so konnte man alles erkennen. Gegen Mitternacht konnte man Schritte und Geräusche im Haus vernehmen. Irgend wann hörte ich Schritte vor der Wohnzimmertür, dann drehte sich der Schlüssel im Schloss und fiel schliesslich auf den Boden.

Die Wohnzimmertüre öffnete sich, eine Person trat in das Zimmer, ging bis in die Mitte, dann ging er in die Hocke und kam dann in dieser Position bis zu mir an den Kinderwagen. Ich konnte ihn genau erkennen, es was der Hausbesitzer. Er hantierte im Kinderwagen, mir stockte der Atem, ich hatte Angst. Mittlerweile fing das Baby an zu schreien, nach einer Weile wurde es ein Wimmern und verstummte schliesslich.

Ich rief die Mutter, leider hörte sich mich nicht. Der Vater rief, was ist los, ich antwortete Waltraud ist an meinem Bett !! Ich wusste ja, sie liegt bei den Elten im Bett, ich konnte in meiner Angst nicht sagen, dass der Hausbesitzer an meinem Bett stand, denn ich hatte Angst vor ihm. Vater sagte ich solle schlafen, Waltraud liege im Bett. Er jedoch ging in der Hocke wieder bis in die Mitte des Zimmers, dann stand er auf und ging hinaus.

Am folgenden Morgen fiel mir das Erlebte von der Nacht wieder ein, ich stand auf und sah im Kinderwagen nach, sah kein Baby, weckte meine ältere Schwester und sagte ihr das Baby ist weg. Ich rannte nach draussen, rannte zu meiner Mutter, die gerade beim Holz holen war. Ich sagte ihr es ist was passiert. Wir liefen beide zurück ins Wohnzimmer, dort hatte meine Schwester das tote Baby bereits in den Armen.

Sie berichtete, dass der Kopf des Babys in einen lila Schaal eingewickelt war und eine Hand vor den Mund gebunden war, das Kind wurde erstickt. Sehr große Angst überfiel uns, wir hatten alle Angst darüber zu reden.

Vater nahm daraufhin Kontakt zu seinem Vater in Merzig auf, dann wurde der Umzug vorbereitet.

Während des Packens wurde dann auch unser Vater von dem Hausbesitzer angegriffen, weil dieser versuchte ein Auszug zu verhindern.

Daraufhin führ mein Vater mit dem Fahrrad in die Stadt um die Polizei zu informieren, diese Kam dann mit zwei man und nahm die Vernehmung auf.

Erst als wir dann weit weg in Sicherheit waren, konnten wir über die Erlebnisse reden, doch da war es für unsere Regina zu spät.

 

 

schon am 21. November 1951 wurde ihr junges Leben vom Hausbesitzer jä beendet. Er stand damals mit dem Teufel im Bunde.

unsere kleine Schwester Regina durfte nur 2 Monate leben, sie wurde vom Hausbesitzer im Wohnzimmer neben meinem Bett umgebracht, es war schrecklich

 

das Jahr 1952 das war dann auch der Grund, warum wir dann sehr schnell das Weite suchten und ins Saarland zu unserem Großvater zogen In Merzig begann ein neues Leben, ich musste einen neuen Dialekt lernen. Der Lehrer verstand mich nicht und ich den Lehrer nicht.

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September 1955 – Erinnerungen

Am 2. September wurde meine jüngste Schwester Gabriele geboren. Unsere Mutter bekam daraufhin einen Erholungsurlaub. Wir Kinder wurden dann bei der Verwandtschaft untergebracht.

Meine Schwester Waltraud und ich wurden zum Bahnhof „Merzig Ost“ gebracht. Zusammen mit dem Vater fuhren wir mit der „Merzig Büschfelder Eisenbahn“ nach Büschfeld. Von dort ging es per Fuß weiter nach Vogelsbüsch. Dort durften wir die nächsten 6 Wochen bei Tante Adelheid mit der Familie wohnen.

Sie hatten eine Landwirtschaft. Die Familie bestand aus 5 Personen, Tante Adelheid ihr Mann und Kinder Josef, Agnes und Mathilde.

In dieser Familie war es auch so wie bei vielen der Vorfahren, Sie waren Landwirte und auch im Bergbau tätig. Der Familienvater sowie der Sohn Josef waren im Bergbau tätig die Frau mit den Töchtern trieb die Landwirtschaft um. 

Ich durfte oft mit den Kühen auf die Weide und auf das Vieh aufpassen. Mit den Kühen wurden auch die Felder bestellt, die Äcker mit dem Pflug umgegraben, das Heu mit dem Heuwagen eingefahren, sowie auch das Getreide wenn es mit der Sense geschnitten war.

 

War das Getreide eingefahren, so wurde es gedroschen und danach in der Wandelmühle das Korn vom Spreu getrennt. Ich durfte dann die Wandelmühle bedienen, das war schon anstrengend.

An den Wochenenden wurde der Rahm von der Milch abgeschöpft und in dem Butterfass die Butter hergestellt. Ich durfte dann das Butterfass bedienen.

 

Eines Tages hatte Josef einen Hahn geschlachtet, er hatte ihn nicht wie es mein Vater immer machte, vorher betäubt, sondern einfach den Kopf abgeschlagen. Das Ergebnis, der Hahn rannte ohne Kopf durch das Dorf.

Diese Zeit war für mich sehr lehrreich!!

https://www.youtube.com/watch?v=Yq2ojom6wAk

 so habe ich die Arbeit im Feld noch in Erinnerung

Im Jahre 1956 entstand dieses Foto in Merzig am Gipsberg

 die ganze Familie Valentin auf dem Grundstück am Gipsberg in der Goethestraße in Merzig

 

Erinnerungen an den Gipsberg 1956, hier hatten meine Elten ein Grundstück gepachtet um Kartoffeln und Gemüse an zu bauen. Selbstverständlich wurden auch Hühner gehalten um den Speiseplan zu verbessern. In der Nähe war ein gesprengter Bunker, der uns als Spielplatz diente.

Auf den Feld fand ich eine zwei Zentner Fliegerbombe, die noch intakt war. Heute weiss ich dass es ein sehr gefährliches Spiel war, mit ihr zu spielen.

Auch in Besseringen und in der Saarschleife waren einge Bunker installiert, die zum Westwall gehörten. Diese Bunker sind heute noch intakt.

In den 80er Jahren habe ich die Saarschleife mal wieder besucht umd auch die Bunker wieder entdeckt.

Im Haus von Großvater war wie in jedem anderen Haus auch, kein Bad und auch keine Heizung. Die Zimmer wurden mit Holz und Kohle beheizt.  Im Keller in der Waschküche war  ein großer beheizbarer Wasserkessel, in diesem wurde die Wäsche gewaschen . Samstags wurde das Wasser erwärmt um dann in einer Blechwanne zu baden. Diese Zeit kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Die Wände waren im Winter voll mit Eisblumen, auch die Fenster waren mit Eisblumen verziert. Im Winter fuhren wir mit dem Schlitten, den unser Vater angefertigt hatte, vom Gibsberg herunter bis ins Tal. Eine aufregende Zeit. Auf dem Gipsberg und auf der Ell war die französiche Armee mit Panzern und Geschützen stationiert. An dem Bergausläufer des Gipsbergs war ein Festungsbunker, der nach Kriegsende gesprengt wurde. Dort fanden wir noch Gewehrmunition und andere Waffen. Hier war unser Spielplatz !!

heute steht das Peter Wust Gymnasium an dem Ort. Die Stadt hat sich sehr verändert.

 

In die Schule ging ich in St. Peter an der Hochwaldstraße, gegen über war die Stadtpfarrkirche. An folgende Klassenlehrer kann ich mich noch erinnern: Herr Paul war Rektor, Herr Konz, Herr Müller und Herr Endres.

Meine Erstkommunion  in Merzig 

wir hatten Besuch bekommen, von unserer Cousine Rita Auer und ihrem Ehemann,

 

eine Erinnerung 1956 am Gipsberg in Merzig  hier hatte unser Vater ein Grundstück gepachtet. um Kartoffel, Gemüse anzubauen

Robert und Rita zu Besuch in Merzig in der Goethestrasse, Im Hintergrund der große Kirschbaum, dort wuchsen sehr schöne, große Herzkirschen. Oft bin ich auf den Baum geklettert und habe die Kirschen gekostet, hat mich Großvater dabei erwischt, gab es Schläge mit dem Stock.

Im Hauen war er gut, er war während des Krieges als Wache bei den Strafgefangenen angestellt. Später einmal fand ich im Keller eine Peitsche mit Lederriemen, am Ende der Riemen waren Stahlkugeln mit Widerhaken befestigt. Ich zeige es meiner Mutter, sie erklärte mir dann unter Tränen, dass mit dieser Peitsche sie Strafgefangenen zur Arbeit angetrieben wurden. Eine schreckliche Zeit.

meine Schwester Christa und Cousine Rita, rechts im Bild, die BMW Isetta, damals noch mit französischen Kennzeichen, das Saarland gehörte ja zu dieser Zeit zu Frankreich.

 

 

Ich, in Großvaters Garten  im Jahre 1958, ich kann mich noch sehr gut vorstellen, hinter dem Haus war ein großer Kirschbaum, darauf wuchsen sehr feine Herzkischen, wenn er mich erwischte, gab es Schläge mit dem Stock.

Großvater August, Schwester Gabriele und Schwester Christa

Christa im Kornfeld

Schwester Waltraud, Christa, Gabriele und Großvater August im Garten in Merzig

im Frühjahr 1958 durften wir von der Volksschule St. Peter in die neuerbaute Kreuzbergschule umziehen. dies war damals das Klassenfoto.

am 25. Oktober 1959 verlies uns Großvater August, er starb in einem Altersheim in Nunkirchen.

 Ein Luftbild,  hier kann man die große Weltfabrik Villeroy - Boch erkennen. Dort hat unser Vater lange Zeit seine Brötchen verdient um die Familie zu ernähren

gegenüber dem Arndtweg war Großvaters Eigenheim

 

 

die Saarschleife aus der Luft gesehen, hier bin ich gerne mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, es sind unvergessene Eindrücke

 

es ist einfach ein herrliches Wandergebiet, das ich sehr vermisse!!

http://vcu.de/cloefcam/cloefcam.aspx, über die Webcam kannst du die schöne Saarschleife weltweit sehen. Es ist immer ieder beeindruckend, jeden Tag immer wieder andere Ansichten

 

das gesamte Gebiet hat sich sehr verändert, die Landschaft ist verbaut.

1959 ging ich dann in die Handwerkslehre bei Fam Hilger in Merzig und lernte KFZ- Mechaniker.

ein Jahr später kam dann ein weiterer Geselle in die Firma hinzu, mit diesem hatte ich immer Probleme, sodass ich die Lehre aufgab.  Meine Mutter suchte eine Lehrstelle in ihrer Heimat in Baden Württemberg. Man fand dann eine freie Lehrstelle in Aulendorf  bei Familie Herrman Brauchle. Hier lernte ich dann den Beruf zum Bau - Möbelschreiner. diese Zeit war wirklich kein Zuckerschlecken !!

am 1. Januar 1960 begann ich dann meine Lehre zum Bau und Möbelschreiner in Aulendorf bei  Herrmann Brauchle. Ich wohnte dort in Kost und Logie im Haus.

In der Berufsschule waren verschiedene Berufsklassen untergebracht, da es zu wenig Berufschullehrer gab. So befanden sich in einer Klasse Schreiner, Zimmerleute,  Flaschner, Heizungsmonteure, Schneider, Frisöre, Maurer und viele mehr. Dieses Chaos hatte auch etwas Gutes, so konnte ich auch die Theorie von anderen Berufen mitlernen. Ja unserer Schulleiter Herr Schairer war ein sehr strenger Lehrer, das war auch gut so, so konnte man richtig viel lernen.

Mein Lehrmeister, nahm es mit der Arbeitszeit nicht so genau, die Arbeitszeit begann um 7:00 Uhr in der Früh und endete oftmals um 22:00 - 24:00 Uhr. auch am Samstag wurde gearbeitet von 7:00 Uhr bis 12;00 Uhr, nach dem Essen wurde die Werkstatt aufgeräumt und die Maschinen abgeschmiert. 

 Gertrud Brauchle 

  hier auf dem Holzplatz !!

 Auf dem Holzplatz, sie musste mir immer helfen am Samstagnachmittag die Werkstatt aufzuräumen.

 die Arbeitszeit begann um 7:00 Uhr früh und endete oftmals um 23:00 Uhr, Jugendschutz stand nur auf dem Papier !!

So war dann um 16 :00 Uhr meist Feierabend. Im Anschluß daran wurden dann die Wochenberichte geschrieben, dazu bekam ich eine Zigarre, wenn die ausgeraucht war, sollte der Wochenbericht fertig sein. So begann ich mit dem Rauchen !

Im August 1960 machten wir einen Betriebsausflug nach Dalaas, der Heimat von Günter Thoma, einem Schreinergesellen der bei uns arbeitet. bei dessen Eltern durften wir wohnen.

 eine kurze Rast in der oberen Region der Berge, Personen von linksnach rechts Günter Thoma, Ich , Rosemary und Gertrud Brauchle. es steht uns noch eine lange Wanderung bevor !!

Am nächsten Tag ging es dann auf von Dalaas zur Freiburger Hütte. Es war eine sehr schöne Wanderung.

 

 

hier der Formarinsee, im Hintergrund die Freiburger Hütte, wo wir übernachteten.

Nach der Gesellenprüfung wechselte ich in eine andere Schreinerei. mit 18 Jahren machte ich meinen Führerschein für Auto und Motorrad, die Kosten waren damals 300 DM.

auch Haidgau war für mich einige Jahre Heimat und Arbeitsplatz, dort wohnte ich von 1967 bist 1972  - Anfangs arbeitete ich bei der Schreinerei Lampert in Bad Waldsee. Von dort ging es immer auf Montage in ganz Baden Württemberg, später fand ich dann Arbeit bei der Schreinerei Rupert Häfele in Haidgau.

Jahre später führte mich mein Arbeitsleben nach Bad Walsee zu der Schreinerei Nikolaus Wirth, dort bekam ich eine Betriebswohnung, die ich später als Eigenbtumswohnung erwarb.

Auf dem Frauenberg wohnte ich von 1972 - 1984 und siedelte dann in das neue eigene Haus um

hier in der Friedenslinde hatte ich mein erstes Wohneigentum gebaut, hier begann ich mit dem Bau im Jahre 1984 und wohnte bis zum Jahre 2000 dort. seit dem Jahre 2000 lebe ich fernab der Heimat im Sonnenstaat Thailand, hier habe ich mein Paradies für den letzten Lebensabschnitt erstellt.

 das sind wirklich sehr schöne Erinnerungen.

 

 

später als ich meinen Führerschein hatte, wurde es Zeit eine Fahrpraxis zu erwerben, ich bewarb mich bei einer Grob- Eisenhandlung als Fahrer, Ohaa !!, das war eine Herausforderung. Langeisen mit 12 m Länge zu transportieren war gar nicht so einfach. Besonders in den Kurven wurde es oft eng. Man musste die Augen vorne und hinten haben, da die Ladung vorne über die Schnauze 2.00 m hinausragte, der Rest hinten.

Das gab natürlich eine gute Berufspraxis im Transportverkehr. Das machte ich ein paar Jahre, dann wechselte ich wieder in den Beruf zurück. Nun war ich bei einer schwedischen Fertighausfirma angestellt. Wir erstellten Fertighäuser von Grund auf.. Bei diesem Team lernte einer vom Anderen, denn der ei

e war Maurer, der andere Zimmermann, der nächste Maler und der andere Elektriker. Hier kam mein theoretisches Wissen sehr gut zum Einsatz. Ja, es war eine schöne Zeit. Im oktober 1967 heiratete ich das erste Mal, damals war ich auch auf Inlandsmontage und kam nur am Wochenende nach Hause. So verging die Zeit wie im Fluge.

Meine Schwester Christa wohnte in Bad Waldsee und arbeitete in der Seidenweberei

Hier war sie bei Auers (eine Tante) zu Besuch

hier Gerhard  (ein Cousin) mit seinen Geschwistern

Um noch weiteres Geld zu verdienen arbeitete sie in Langenargen bei den  Hopfenbauern

 

 

hier ist Christa und Gerhard vor dem Hopfenhof in Langenargen

Ich und meine jüngste Schwester  Gaby

 

Meine Schwester Christa mit ihrem Verlobten Karl

 

 

eine nette Erinnerung aus dem Jahre 1962, meine Mutter und Frau Mücke, ein Kurgast in Bad Waldsee

im September 1962 wurde ich zur Musterung geladen, das war mal wieder ein freier Tag für mich

 

 

schon zum ersten Juli 1963 folgte die Einberufung, zuerst nach Münsingen, dort wurden wir eigekleidet, am späten Abend wurden wir auf große Lastwagen gepackt und nach Donauwörth verfrachtet. Dort kamen wir dann um Mitternacht an. Am nächsten Morgen waren wir sehr überrascht - eine neue Kaserne. Hier sollte führ die nächsten 18 Monate unser neuer Wohn und Ausbildungsplatz sein.

Ein Ereignis bei der Armee

 

Ich wurde am 1. Juli 1963 zur Armee eingezogen. Der Antrittsbefehl lautete nach Münsingen in die Kaserne. Dort angekommen wurden wir erst einmal registriert. Danach ging es zur Kleiderkammer, wo wir eingekleidet wurden. Spät abends als es schon nächtigte, wurden wir auf große Faunlastwagen geladen, die Fahrt dauerte 4 Stunden, es ging nach Donauwörth, denn das Lager in Münsingen war schon total überfüllt. Gegen 1:00 Uhr morgens kamen wir in der Kaserne in Donauwörth an. Uns wurden die Zimmer zugewiesen, nun blieb noch Zeit zum duschen, danach war Nachtruhe angesagt. Am Morgen durften wir länger schlafen, weil die Nacht so kurz war. Um 7:00 Uhr war dann der erste Morgenappell. Danach ging es in die Kantine zum Frühstück. Nach dem Frühstück hieß es dann “Kompanie antreten  zum Morgenappell“. Alle rannten aus den Zimmern und Standen dann auf dem Antreteplatz.

 

Hier gab es nun Anweisungen, was es den Tag über abzuarbeiten war.

Anschließend ging man in den Unterrichtsraum, um Theorie lernen, danach war Formalausbildung auf dem Plan.

Der Tag war gut ausgefüllt mit Lehrstoff, abends um 19:00 Uhr war dann Feierabend. Um 22:00 Uhr war Zapfenstreich.

 

Nach 4 Wochen kamen härtere Zeiten, Um vier Uhr Morgens ertönte die Trillerpfeife, der Unteroffizier öffnete jede Tür und rief „Soldaten aufstehen“, was um diese Zeit??

In einer Halben Stunde mussten alle fertig angezogen auf den Antreteplatz stehen. Da wurden die täglichen Befehle ausgegeben. Anschließend durften wir in die Kantine zum Frühstück, danach begann wieder das Tagespensum.

 

So vergingen die Tage und Wochen. Wir hatten schon vieles gelernt. Wir hatten einen kleinen Soldaten aus München, der ist immer im Unterrichtsraum eingeschlafen. Eine Weile schaute sich der Leutnant das an, dann befahl er dem Soldaten „aufstehen“, der Soldat stand auf und schlief nach einer Weile wieder ein. Der Leutnant befahl eine Leiter zu holen. Die Leiter wurde vor di Tische gestellt, zwei Kollegen  mussten sein links und rechts der Leiter positionieren. Nun musste der „Schläfer“ die Leiter erglimmen. Wie zu erwarten war, ging es nicht lange, da fiel der „Schläfer“ von der Leiter. Kommentar vom Leutnant: dem ist nicht mehr zu helfen!!

 

Die Zeit war nun gekommen, wo wir mir gesamten Sturmgepäck und Gewehr zum Marsch ausrücken mussten. Der erste Marsch war nur zum Üben, der Zweite Marsch war schon fast Katastrophe.

Geheißen hatte es, 5 Km Weg, wir brauchen keine Sanitäter

 

Es ging hinaus aus der Kaserne, immer der Straße lang. Vom Gefühl her, mussten wir schon über 5 Km gelaufen sein, Wir fragten den Unteroffizier, wie weit es denn noch wäre, da wurde er unverschämt und rief „im Laufschritt Marsch“. Das war für einige schon zuviel, sie fielen weit zurück. Als es auch mich erwischte, bat ich einen Obergefreiten, der gerade neben mir lief, ob ich mal raustreten dürfte, das bekam der Unteroffizier mit und rammte mir den Gewehrkolben in den Rücken. So schwankte ich in der Reihe weiter. Nach einem Schwächeanfall bekam ich den nächsten Stoß mit dem Gewehrkolben So lief ich denn blind, den Beinen gehorchend die Straße entlang. Nach einer gefühlten Ewigkeit liefen wir dann eine ausgefahrene Panzerstrasse hinauf.

Ich sah nichts mehr, ich orientierte mich nur noch an den Böschungen links und rechts der Straße. Auf dem Plateau angekommen körte ich eine Stimme schreien „Kanonier Valentin legen sie den Helm ab“, ich streifte mit der linken Hand hinter den Kopf  und streifte den Helm nach vorne.

Noch bevor der Helm den Boden erreichte lag ich am Boden. Von diesem Augenblick war ich ohne Bewusstsein. Erst drei Wochen später erzahlte mir der Leutnant und der Stabsunteroffizier, der neben mir im Zimmer lag was geschehen war

 

Man hatte mich vom Kasernenhof ins UVD- Zimmer gebracht, dort das Hemd aufgerissen und das Herz massiert, der Puls lag bei 200, der Krankenwagen wurde gerufen und es ging mit Blaulicht in die Krankenstation. Dort lag ich dann 3 Wochen bewusstlos. Als ich dann zu mir kam, war der Stabsfeldwebel hocherfreut und klingele sofort den Oberstabsarzt herbei. Auch bei ihm war die Freude groß, dass ich wieder aufgewacht war.

Der Patient neben mir erzähle mir dann, dass der Leutnant jede freie Minute an meinem Bett stand und betete.

Als ich wieder etwas gestärkt war, nahm ich wieder am Unterricht sowie an der Formalausbildung teil.

Stand ein Marsch an, so war ich im Innendienst eingeteilt und baute Möbel und Regale für die Gewehre.

 

Später wurde ich dann zum Herzspezialisten gebracht, hier wurde dann ein angeborener Herzfehler festgestellt.

 

 

 die jugendlichen Jahre sind angebrochen , hier mit Freundin Johanna Bauhofer in Gammertingen

Johanna mit ihrer Freundin

Heike Christoph, das war eine nette Briefreundin aus Zittau

es waren schöne Zeiten, mit 18 Jahren machte ich den Führerschein für Auto und Motorrad Kosten damals 295 DM, für die damalige Zeit auch viel Geld.

auf der Bleiche in Bad Waldsee 

 ein neuer Schicksalsschlag

am 15. Mai 1966 fuhr ich mit meinem Motorrad die Ravensburger Straße entlang , plötzlich fuhr ein VW Käfer aus einem Parkplatz heraus und mir direkt vor das Motorrad. Ich prallte mit voller Wucht in die Seite des Fahrzeug's. Ich flog über das Fahrzeug mit dem Kopf voraus auf die Straße.

Erst Wochen später, als ich im Krankenhaus aufwachte, erfuhr ich was passiert war. Die Frau die den VW fuhr, hatte nicht einmal einen Führerschein. so schnell kann es gehen, dass man im Nirwana landet !! Bei dem Unfall hatte ich mir eine schwere Gehirnerschütterung, einen doppelten Schädelbasisbruch, Nasenbeinbruch, versplittertes Handgelenk sowie ein versplittertes Knie zugezogen. Dies waren langwierige Verletzungen.

                                                   ++++++++++++++++++++

Um eine Fahrpraxis zu bekommen, bewarb ich mich als LKW- Fahrer bei einem Grobeisen - Handel. Hier bekam ich ein neues Langeisen- Fahrzeug gestellt. Das Fahrzeug war 2.50 breit. mit ihm fuhr ich allerlei Eisenprodukte aus, auch Baustahl mit 12 m Länge. Oooh Mann, da kam ich in die Schuhe hahaha !!

ich, am Stadtsee 

Mein Freund Karl Mayer und ich

 Zu dieser Zeit war ich wieder auf meinem Beruf in Inlandsmontage. Ich kam nur an den Wochenenden nach Hause.

meine erste Hochzeit am 27. Oktober 1967

so sah es 1963 noch in Reute aus, heute ist alles verbaut

Jüngling Manfred mit Hermine Holzer das war nun schon im Jahre 1963 !

 Ich war schon immer ein Naturfreund, so zog es mich immer ins Alpenland zum wandern 

 hier waren wir 1965 in Vorarlberg am Formarinsee 

ein herrlches Wandergebiet 

hier eine Ruhepause beim Spuler See

 

 

 

diesen Musikanten schenkte ich oft mein Ohr

  

  

Dalaas im Bregenzer Wald  bei den Eltern von Günter Thoma durften wir übernachten.

hier am Formarin See, oben die Freiburger Hütte, es ist schön diese schönen Erinnerungen zu haben !! 

 

 

oberhalb von Dalaas / Vorarlberg 

 

 im Hintergrund die rote Wand

 

 

 Auf dem Weg zur Ravensburger Hütte und Spuler See

 

 Christa und ihr Mann Karl wohnten damals in der Steinenbergerstrasse

 bei Familie Gläsle im Jahre 1968 

 

 

 

Uli und Gustav auf dem Weg zur Ravensburger Hütte

 

 

 

 

Das war 1963, damals war ich bei der Armee, die Freundin von Gerhard wollte das grüßen lernen, er arbeitete damals bei Raststätte Vogel in Enzisreute als Tankwart. 

Augen rechts, hieß das Komando !!

Im Hintergrund hatte sich die Zigeunerfamilie Winter für bestimmte Zeit angesiedelt.

 

Gerhard als Tankwart - ihm hatte das Bäckerhandwerk nicht gefallen, das früh aufstehen ist nicht jedermann Sache. 

 

Gertrud Haas und ihre Freundin vor der Raststätte Vogel in Enzisreute

 

Ausflug nach Östereich  

 

 Mutter bei Familie Gläsle

Hildegard, Gaby und Andreas

Waltraud in Reute

Zuhause ist es am schönsten

ein nettes Treffen

Mutter und Waltraud mit ihren Kindern Nicole und Sandra im Seepark

Johanna mit Mutter

 Damals wohnten wir noch in Haidgau, später siedelten wir dann nach Bad Waldsee um, wo ich auch meine Arbeit hatte.  Ich hatte eine Betriebswohnung, die ich später auch kaufte.

1972 

wir hatten nun das Glück in der Stadt Bad Waldsee zu wohnen, bei der Schreinerei Wirth habe ich Arbeit gefunden und konnte in das neue Haus am Frauenberg einziehen.

Wenn ich zurück denke, war dies nicht der große Traum, denn wie sich herausstellte war der Wohnblock sehr hellhörig gebaut. Immer wieder gab es Proteste von Anwohnern, wenn die Kinder in der Wohnung spielten.

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1974

Im Jahre 1974 wurde ich vor die Tatsache gestellt, Wohnung kaufen, oder ausziehen !!

Ich habe mich mit meiner Hausbank unterhalten, ob sie mir den Kaufpreis finanziert, das war der Beginn einer sehr schweren Zeit, denn schon 2 Jahre später begann die Hochzinspolitik. ich musste 15% Zins für das Darlehen bezahlen. das war eine schwere Zeit, denn 1500 DM im Monat ist sehr viel  Geld für eine Wohnung mit 72 m². 

dieser Test zeigte mir, dass ich für diese Leistung auch ein eigenes Haus finanzieren kann. So arbeitete ich auf dieses Ziehr zu.

da ich ein großer Naturfreund bin, sind wir sehr oft nach Vorarlberg zum Bergwandern

Schoppernau, Au, Mellau und Schröcken waren unsere Wanderziele 

in diesem herrlichen Land fanden wir unser Freizeitvergnügen, hiter dem Ünschen hatten wir ein

250 jähriges Haus gemietet. Dort erlebten wir viele frohe Tage. Man konnte von dem Haus das wandernde Wild (Gemsen und Hirsche) beobachten. In den Vollmondnächten stattete der Kasemantel immer einen Besuch ab, das war kurios !! 

hier am Diedamskopf  

Blick auf Schoppernau

Diedamskopf Lift

in diesen Regionen war es herrlich, egal ob Sommer oder Winter

 

 

  

eine herrliche Winterlandschaft

 

 

 unvergessenes Schoppernau, diese Bilder werde ich niemals vergessen, Im Gasthof Moosbrugger waren wir sehr oft Gast und tranken unter anderem das feine "Stierblut"

 

 

 

Dies ist ein Blück auf Alberschwende,  hier hatte ich unterhalb vom Brüggelekopf eine alte Hütte gepachtet und restauriert. Die Einrichtung habe ich in Deutschland hergestellt, später in Alberschwende bei einem Schreiner zusammengebaut. Dieser wollte mich dann sofort anstellen, doch ich hatte meine Hauptwohnung in Bad Waldsee

So musste ich das Angebot abschlagen. Die Möbel fanden auch später auf dem Weg zur Hütte weitere Interessenten, viele Menschen hatten sich in die Möbel verguckt !!

die Möbel hatte ich speziell für die Hütte entworfen, die Gäste , die uns besuchten, sollten es heimelig haben.

Nach einigen Jahren geschah dann etwas unerwartetes. Besucher die die Hütte mieteten, hatten an der Gasleitung herum manipuliert, weil sie Petroleum vergessen hatten. Sie schraubten eine Gaslampe in einem Zimmer im Obergeschoß ab und installierten sie in einem anderen Raum. die entstandene Üffnung wurde nicht verschlossen, so kam es dann in der Nacht zu einer Explosion, weil eine Person mit einer brennenden Kerze  in das obere Schlafzimmer ging, in dem die Gaslampe abmontiert wurde.  Dies war dann das Ende einer großen Arbeit.

Alles Werkzeug, Möbel und sonstigen Inventar wurde  ein Opfer des Feuers !!

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Im Jahre 1975 war es mal wieder Zeit meine alte Heimat an der Saar zu besuchen

Ich packte Zelt und Zubehör ins Auto und bereitete mich auf die Reise vor. Im Merzig angekommen schlugen wir unser Zelt am Stadtpark auf. Nachdem wir alles eingerichtet hatten, machten wir uns auf den Weg, die Stadt zu erkunden und den alten Erinnerungen  zu folgen.

Die Schule St. Peter und die Kirche waren die ersten Projekte die wir besuchten, danach das Haus in dem wir fast 10 Jahre wohnten, es war in der Goethestraße. Alles hatte sich verändert, denn ich war schon 15 Jahre nicht mehr hier.

der nächste Weg führte zum Stephansberg, dort wohnte doch meine Patentante Maria Pohl, sie hatte ich noch sehr gut in Erinnerung, da sie mir vor meiner Reise im Jahre 1959 ein Paar Sontagsschuhe schenkte. Ich fuhr den Stephansberg hinauf und hiel vor dem Haus an, das mir noch bekannt war. Meine Gattin und ich stiegen die Treppen empor uns standen an der Haustüre. Das Herz pochte, würde sie mich nach der langen Zeit wiedererkennen?

Ich drückte auf die Klingel, kurz darauf öffnete sich ein Fenster und meine Tante fragte, was wir wollten. Ich fragte sie "kennst du mich nicht mehr, ich bin der Manfred", sie überlegte, dann rief sie Onkel Johann, auch er kam ans Fenster, ich grüßte und sie machten die Haustüre auf.

nun gab es sehr viel zu erzählen. In den nächsten zwei Wochen machten wir zusammen viele schöne Ausflüge, besuchten ihre Kinder, die ja auch alle groß geworden sind.

Für uns war es eine sehr schöne Zeit.

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1977

unsere sehr schöne Stiftskirche St. Peter in Bad Waldsee wurde im Jahre 1977 renoviert 

 

Fotos - Roland Nonnenmacher

Vor dem Hauptaltar sind zwei Gruften in der Erde versteckt. Sie wurden während der Renovierungsarbeiten vom damaligen Mesmer entdeckt.  Ich arbeitete zu der Zeit gerade neben der Kirche und sanierte ein altes Haus, als Kinder aus der Kirche kamen und riefen, in der Kirche liegen Tote. Ich selbst hatte von der Waldseer Geschichte keine Ahnung, da ich meine Schulzeit in Merzig / Saarland verbrachte. Der Lehrling Josef Gaudig, der zu dieser Zeit bei mir arbeitete, war Waldseer Bürger und kannte die Geschichte. Ich fragte ihn, ob es möglich sei, dass in der Kirche Gruften sein könnten. Er bejahte es, ich schickte ihn in die Kirche um nachzusehen.

Als er zurück kam, sagte er, der Mesmer sei über ein Loch vor dem Hauptaltar gebückt und schaufelte Erde aus dem Loch. Nun ging auch ich in die Kirche und schaute nach, redete mit dem Mesmer und fragte ihn, ob ich vielleicht in die Gruft steigen dürfe, er sagte ja.

ich schickte Josef los, um Kabeltrommel und Lampe zu holen. Nun mit dem Licht stieg ich hinunter in den unheimlichen Raum. Was ich vorfand waren drei offene Särge mit den mumifizierten Körpern, Die Hände zum Gebet gefaltet, das Gesicht und die Hände waren verledert. Neben den Körpern ein Zepter, auf der Brust ein trundes Medallion. In der Ecke stand ein Kelch aus Eichenholz.

Von dem Mesmer erfuhr ich, dass die Gruft das letzte Mal vor 350 Jahren geöffnet wurde laut der Chronik.

Für mich war es eine  sehr interessante Neuigkeit.

wir gingen nun wieder unserer Arbeit nach. Ich hatte diese neue Erfahrung schon wieder abgelegt. Es gab wichtigeres. Es war Freitag, das Wochenende stand vor der Tür, am nächsten Morgen galt es sehr früh aufzustehen, denn unser Weg sollte nach Holland führen zu unseren Freunden.

So wurde es eine relativ kurze Nacht, sie war besonders, weil ich um einige hundert Jahre zurück versetzt wurde, meine Gedanken wurden ins Mittelalter geschickt, ich sah Bilder, die ich nie zuvor gesehen hatte, ich kannte die Stadt jedoch in ganz anderem Stil, es gab keine Autos, keine Motorräder, sondern nur Füßganger und Pferdekutschen. Die Menschen hatten eine seltsame Bekleidung. Viel zu schnell war die Nacht vorbei.

 Als wir dann nach drei Wochen wieder zu Hause ankamen, flammte die Erinnerung wieder auf. Nun hatte ich mal Zeit mich in den alten Büchern und dem Museum umzusehen. Hier konnte ich die Bilder alle wieder sehen, es war also kein Traum. das betreten der Gruft hatte mich anscheinend in die Vergangenheit zurück gesetzt !!

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im Jahre 1984 kaufte ich dann einen Bauplatz in Reute, wo wir dann unser erstes Haus bauten

unser Eigenheim im Jahre 1985. am 15. Januar konnten wir in unser neues Haus einziehen, ich weiß noch gut, es war bitter kalt minus 24° Grad. Die Garage wurde im Juni 1985 erstellt.

Anfangs hatten wir das UG und OG vermietet. Im EG wohnten wir selbst, doch schon im Jahre 1988 kam es zur Scheidung, die Wohnung im EG wurde zu groß und zu teuer, so zog ich erst einmal ind Obergeschoß um und vermietete das Erdgeschoss.  Als dan die Mieter zu oft wechselten, zog ich es vor, das Erdgeschoss zu verkaufen, um meine Belastungen in den Griff zu bekommen. Im Jahre 1996 zog ich mit meiner Gattin ins Untergeschoss, da hatten wir beide genügend Platz.

ein gemütliches Wohnzimmer im Untergeschoss, hier fühlte ich mich wohl !!

Blick ins Wohnzimmer

Raumteiler im Wohnzimmer

Blick ins Wohnzimmer

Die Wohnung im UG umfasste 60 m² Wohnfläche mit Wohn- Schlafzimmer, Küche, Bad, WC, kleines Büro und Sauna.Die Wohnung wurde mit Zentralheizung und Schwedenofen beheizt.

Die Wohnung im Erdgeschoss hatte 114 m² Wohnfläche und 5 Zimmer, Küche und Bad sowie Gäste- WC

Die Dachgeschoß- Wohnung hatte ebenfalls 60 m² DIN Wohnfläche.  Wohnküche, zwei Schlazimmer, Abstellraum und Bad/WC

Das Grundstück war 604 m² groß und war als Nutz- und Ziergarten aufgeteilt.

 

ein unterhaltsamer Plausch unter Geschwistern 

Familientreffen Familie Stehle

Im Jahre 1984 baute ich dann unser erstes Eigenheim, ein lang ersehnter Traum von mir. Hier kamen mir meine Berufserfahrungen gerade richtig, so konnte ich sehr viel Eigenleistung mit einbringen.

Im Jahre 1988 verlies mich meine Frau und lies mich mit ihren Kindern und den Schulden allein. Das war eine sehr harte Zeit. Ich musste auf zwei Arbeitsstellen arbeiten, damit ich finanziell durchkam.

Familientreffen Familie Gläsle

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Im Februar 1989 habe ich dann meine zweite Frau kennen gelernt. Praktisch gesehen, war es für mich eine Erleichterung, finanziell eine Belastung, denn sie wollte auch jeden Monat ihren Eltern Geld schicken. Ich biss die Zähne zusammen und arbeitete fast Tag und Nacht.

 

es ist der 27. Oktober 1989 da wurde meine zweite Hochzeit gefeiert 

  

der Standesbeamte Franz Bendel schenkt den Sekt ein 

 

 zum Wohl auf das Hochzeitspaar

 

 

 die Trauzeugen unterschreiben - Wasana B. und Isabella K.

 

Dieter Steddin und Muay 

  

 

 Erinnerungsbild vor dem Rathaus in Gaisbeuren

 

Die Braut wird über die Schwelle getragen zum Spaß der Hochzeitsgäste 

die Braut wird über die Hausschwelle getragen 

 in unserem Vorgarten

im folgenden Jahr sind wir dann das erste Mal in ihre Heimat Thailand geflogen, er war ein Unterschied wie Tag und Nacht.. Hier musste dann meine Urlaubskasse an einen Hausbau glauben, denn sie wohnten nur in einem primitiven Holzhaus. 

mein erster Thailandurlaub, so wurde ich damals im Dorf empfangen. es war der 18. Februar 1990 

  

Das Baumaterial wurde angefahren, ich musste den Sponsor spielen  

 

 

gemeinsames Essen auf der Baustelle

das war der Beginn des Hausbaus, Pläne gab es nicht 

dies war die Thaiküche, die während den Arbeiten als Wohnung gedient hatte

Familie Muangkhala vor ihrem Holzhaus 

neugierige Mönche

 der Rohbau steht, der Urlaub ist fast zu Ende.

Im ganzen Dorf gab es kein Telefon, so musste die Mutter meiner Gattin immer 65 km nach Udon Thani fahren, wenn sie mit ihrer Tochter telefonieren wollte.  Ein paar Jahre später hatte ich dann 300 DM geschickt, damit sie einen Telefonanschluss beantragen sollten, das Geld wurde anderweitig genutzt. So bezahlte ich 3 mal den Anschluß immer ist das Geld im Sande versickert.

Als wir dann im Jahre 2000 nach Thailand übersiedelten, habe ich dann den Telefonanschluß ein viertes Mal bezahlt. Nun war ich immer in der Nähe, mir gingen die Augen auf, ich sah nun plötzlich den Grund der Armut !!

Wenn wir in Deutschland so leben würden, wären wir auch arm geblieben. Man hat nie ausgelernt !!

 

Nun haben sie wenigstens etwas mehr Platz und ich eine Bleibe im Urlaub

es war ein erfolgreicher Urlaub, für meine Gesundheit war er etwas besonderes, denn die Wärme tat mir gut, auch die tropischen Früchte brachten Heilung. 

 

Der Bruder meiner Frau kommt mit Gefolge zu Gast. 

das war unsere Baustelle Anfang März 1990 

oben sah es so aus, es war die Arbeit von sechs Wochen

 

 

  

 

 

 

 

 

 ein Essplatz wurde auch schon geschaffen, doch die Thais essen lieber auf dem Boden, wie vor 100 Jahren

 

Der Urlaub 1991 ist  zu Ende, am nächsten Abend geht es mit dem Zug nach Bangkok und dann weiter nach Frankfurt.

Das Haus war nun soweit hergestellt, dass man es einrichten konnte. Bei meinem nächsten Urlaub kaufte ich eine neue Stereoanlage, Fernseher und Videorecorder. Ich brauchte ja auch ein wenig Unterhaltung. Einen alten Fernseher und Radio hatte die Familie, dies wollte ich nicht für mich beanschruchen. Als wir dann wieder dem Urlaubsende entgegen sahen, wurden die Geräte in unserem Schlafzimmerschrank deponiert und abgeschlossen. Auch die Schlafzimmertüre wurde verschlossen, damit niemand etwas entwenden konnte. Installationsmaterial hatte ich in einem Abstellraum verstaut.

ein paar Monate später machte ein Arbeitskollege von mir Urlaub und besuchte die Schwester meiner Frau. er konnte bei dieser Gelegenheit beobachten, wie der jüngste Bruder meiner Frau über den Balkon durch das Schlafzimmerfenster einstieg, uns später dann mit den Elektrogeräten im Erdgeschoß auftauchte. Als er dann wieder zu Hause war, erzählte er mir diesen Vorfall. Ich konnte es nicht glauben, spätestens bei meinem nächsten Urlaub musste ich mit Entsetzen feststellen, dass das Schlafzimmer aufgebrochen war, ebenso der Kleiderschrank und die Geräte fehlten.

da gab es dann so richtig Rabatz, nun konnte ich mich von der Ehrlichkeit der Familie überzeugen. Als ich dann mit weiteren Elektroinstallationen weiter machen wollte, musste ich feststellen daß Sicherungskasten Kabelrollen usw fehlten. Bei einem späteren Besuch bei einem Bruder der Gattin konnte ich die gestohlenen Sachen wieder entdecken.

Muays Cousine aus Nong Mek kam auch auf Besuch

Das Biotop wird angelegt, es ist rechtzeitig zu Songkran fertig geworden

als das Haus bewohnbar war, wurde der Vorgarten angelegt

 

Freundin von Muay kam auch vorbei

Jahre später wurde hinten noch eine Thaiküche angebaut

es wird Zeit um den Reis zu ernten

 

 

der Reis wird geerntet

 

 

 

 

 

Unvergessene Heimat !!

 //youtube.com/watch?v=fonIPkMYSEo&feature=youtube_gdata_player

die Jahre flossen ins Land, immer wieder kamen Bettelnachrichten, immer die gleichen, es ging ums Geld. Ich hatte in Deutschland auch mein neues Haus zu zahlen, da konnte ich kein Geld aus dem Ärmel schütteln. Einmal hieß es der Bruder hat kein Geld um aus Saudiarabien nach Hause zu fliegen, dann wollte der Vater wieder einen Traktor. Der Bruder, der Im Tempel war, wollte ein Auto, es war pure Abzocke !! 

nun wird der Reis gedroschen wie vor 100 Jahren

Im Jahre 1995 ließ ich dann unsere Tochter nach Deutschland holen, damit sie die deutsche Sprache erlernen konnte und somit einen ordendlichen Beruf erlernen konnte. Auch das war mir großen fimanziellen Mitteln verbunden. Hier wurde wenigstens das Geld nicht in den Sand gesetzt. 

 

Kinder und Handy

zu diesesem Thema möchte ich auch mal Stellung nehmen, denn unsere Tochter wurde damit auch konfrontiert, als sie im Jahre 1995 in Deutschland die Hauptschule besuchte.

Viele ihrer Schulkameraden fragten, ob sie auch ein Handy hat, diese Frage verneinte sie und meinte, "ich brauche kein Handy". verwunderte und abfällige Blicke waren das Ergebnis.

Sie musste sich damals erst einmal der Doppelbelastung stellen, die Fächer alle erlernen und gleichzeitig auch noch die deutsche Sprache.

Als Ausgleich zur Schule durfte sie "Taek Won Do" lernen, das war besser als mit dem Handy herumzuspielen.

Im Schulsport qualifizierte sich auch sehr schnell und bekam bei den Bundesjugendspielen sogar eine Ehrenurkunde vom Bundespräsidenten

Das stärkte das Selbstbewusstsein. Mit der Taek Won Do Vereinigung ging es oft zu großen Wettkämpfen, bei denen sie auch oft auf dem obersten Treppchen stand. so staunten viele ihrer Schulkameraden über ihre Leistungen, das Handy war Nebensache geworden !!

Als wir später wieder in Thailand wohnten, machte sie nach Abschluss der Realschule die Aufnahmeprüfungen zur Universität. Zwei Teilnehmer von 38 schafften die Aufnahmeprüfung zur Uni!! Das ist wichtiger als Handy !!

Erst zu diesem Zeitpunkt wurde ein Handy notwendig, da sie in Khon Kaen im Wohnheim wohnte. So hatten wir auch Konatkt zu ihr, was sehr wichtig war.

Nach acht Semestern an der Universität Khon Kaen machte sie erfolgreich ihr Examen. Das Diplom wurde von der königl. Prinzessin persönlich ausgehändigt. Der Weg war nun vorbereitet in die eigene Existenz.

Im Jahre 2009 eröffnete sie ihre eigene Sprachenschule und führt sie sehr erfolgreich.

 

anscheinend haben viele Siams nichts anderes zu tun als Bäume zu fällen, ans aufforsten denkt niemand °°

 

Bang bei der Blumenpflege

Bang macht Papayasalat

Familie Acker wartet auf den Bus um zum einkaufen zu fahren

 

Sawat, ein Freund und Lehrer von Umaphorn

 

Malivan und Umaphorn

 

es findet eine kleine Hausparty statt

der Urlaub ist zu Ende, morgen bingt uns die Eisenbahn nach Bangkok

 

wie doch die Zeit vergeht, es ist schon das Jahr 1995. das Haus wurde für thail. Verhältnisse ein Schmuckstück.

mittlerweile hatten wir uns auch häuslich eingerichtet, Fernseher, Video, Stereoanlage usw. Als der Urlaub beendet wurde, wurden die Wertsachen alle in unserem Schlafzimmer im Kleiderschrank eingeschlossen, damit sie keine Füße bekamen. Das Schlafzimmer wurde natürlich auch mit Schlössern gesichert.

Monate später machte ein Arbeitskollege von mir dort Urlaub, er ist mit einer Schwester meiner Frau verheiratet. So wurde er Augenzeige eines Vorfalls der nicht so richtig war. Er beobachtete wie der jüngste Sohn der Familie sich über den Balkon  an  mein Schlafzimmerfenster hangelte und dabei fast abstürzte. Auch die Schwiegermutter schaute zu. Er schaffte sich zutritt zu meinem Schlafzimmer, brach den Kleiderschrank auf und holte die Geräte heraus. 

Ein jahr später, als ich wieder Urlaub machte, musste ich die Entdeckung machen, dass die Schlafzimmertür und der Kleiderschrank aufgebrochen wurde. Ich ging sofort zu meiner Frau und fragte, wo die Geräte sind. Sie wusste von nichts und fragte nach. So stellte sich heraus, dass alles überall verteilt wurde. Da wurde ich das erste Mal so richtig sauer auf die Familie.

Seither konnte ich jedes Jahr feststellen, dass ich bestohlen wurde. der eine Bruder stahl den Stromverteiler, samt Bauteilen wie Hauptschalter Fi Schalter , Sicherungen und Kabel 5 x 2,5 mm². Später bei einem Besuch bei ihm konnte ich alle Teile wiederfinden, natürlich eingebaut.

Dieses Tun der Familienmitglieder trägt sehr zur Freude bei !!

Der gleiche Bruder lieh sich über meine Gattin Geld bei mir, plünderte so meine Urlaubskasse. Zurückgehkommen ist kein Bath, die Landurkunde die er ausgehändigt hatte, ist natürlich später aus dem Kleiderschrank wieder verschwunden.

am 4. Sept. 2006 wurde dann unser Rottweiler vergiftet und danach eingebrochen. Nachbarn hatten es gesehen, hatten jedoch Angst, bei der Polizei eine Aussage zu machen. 

So wuchs der Frust immer mehr, sodass ich mich entschied, ein neues Grundstück auf den Namen unserer Tochter zu kaufen. Zu der Zeit studierte sie an der Universität Khon Kaen unter anderem die deutsche Sprache.

Ich machte mir den Plan so, dass meine Tochter später eine Sprachenschule mit Fremdenzimmern einrichten konnte. das sollte ein Standbein für sie sein.

daher ist das Haus auch etwas größer geworden. heute ist alles fertig gestellt, nun fühle ich mich wohl mit meinen 10 Hunden, die für Sicherheit sorgen. Wie du hier sehen kannst ist in Thailand nicht alles Gold was glänzt !!!

Am Anfang meiner Reisen in den Isaan dachte ich immer: " die Menschen sind sehr arm", schon Jahre später musste ich erkennen, dass es nicht Armut, sondern Faulheit und Unwissen war. Nachdem das erste Haus fertig war legte ich den Garten an,, für diese Arbeit war die Familie  zu fein. Später beim Ernten waren sie alle da !! Erst wenn man mit ihnen zusammen lebt, erkennt man die Tatsachen.

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- das Jahr 1998  - es war wieder einmal an der Zeit, meine vorige Heimat zu besuchen. Wir machten uns auf den Weg und fuhren richtung Westen. Als wir dann Völklingen erreicht hatten, war es an der Zeit mal telefonischen Kontakt auf zu nehmen. Die Telefonnummer von Cousine Bärbel Britten hatte ich gespeichert. Ich rief die Nummer an, es meldete sich Hans Jürgen Britten, der Gatte meiner Cousine. Ich stellte mich vor. Er sagte mir dass seine Frau gerade außer Haus sei.

Wir waren ja noch weiter entfernt, so fuhren wir einfach weiter nach Überherrn. In Überherrn angekommen nahm ich wieder mit Bärbel Kontakt auf, sie erklärte mir nun den genauen Weg.

Die Freude war groß, als wir uns begrüßten, es gab sehr viel zu erzählen. Bärbel war so freundlich und organisierte auf die Schnelle ein Cousintreffen. Es wurde ein sehr gelungenes Treffen

Wir machten einen Ausflug nach Mettlach und an die Cloef

 

 hier an der Saarschleife ein herrlicher Aussichtspunkt

 

 

 

 

 

 

es war ein sehr interessanter Ausflug, schade nur, dass man so ein Treffen nicht öfter veranstalten kann. seither sind schon wieder 18 Jahre vergangen !!

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die Zeit vergeht wie im Fluge, wir schreiben wieder das Jahr 2004, der Garten wurde restauriert und sieht nun sehr hübsch aus, es wurde eine Oase !!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 In Jahre 2000 sind wir dann gemeinsam nach Thailand umgezogen, unsere Wohnungen in Deutschland wurden vermietet. Hier konnte ich mich dem Garten und der Natur widmen. es wurde ein schr schönes Biotop, viele Vögel, Insekten und anderes Getier wurde wieder heimisch.

 

 

 es wurde eine herrliche Oase, ein Vorzeigemodell, unte dem Garten waren die Fische zu Hause.

 

 hier Teilnehmer einer weiterbildenen Schulung bei einem Grillfest

 

Wir schreiben das Jahr 1998, seit zwei Wochen sind wir wieder aus unserem Thailandurlaub zurück. Wieder einmal habe ich durch schweres Heben meine Wirbelsäule zu stark strapaziert. Ich muss die Arbeit abbrechen und fahre zum Hausarzt. Er verpasst mir wie schon so oft vorher eine schmerzstillende Spritze. Es ist Freitagmittag, danach fahre ich nach Hause und lege mich hin, die Müdigkeit überfällt mich. Gegen Abend bekomme ich Fieber. Ich meinte, das hätte mit der Spritze zu tun und warte einfach ab, Das Fieber geht wieder, kehrt später jedoch heftiger zurück. Am Sonntagabend ist mein Gesicht aufgequollen wie ein Ballon und das Fieber sehr hoch. Am Montagmorgen bringt mich ein Arbeitskollege zum Hausarzt. Als der mich sieht ist er sehr erschrocken, ruft sofort den Krankenwagen und lässt mich in eine Klinik bringen, ich bekomme von der Fahrt nichts mehr mit.

 

Nach einer Woche komme ich zu mir, ich hänge am Tropf, meine Arme und Beine werden schwarz, der Chefarzt rätselt um die Krankheit, so etwas hatte er noch nie erlebt. Der Tropf bleibt noch eine weitere Woche an mir.

Es werden viele Untersuchungen angestellt, jedoch nichts konkretes gefunden. Die Farbe an Händen und Beinen geht langsam zurück. Meine Gattin meinte zu mir, du hast Malaria !!

Die Anzeichen waren die gleichen, denn ich hatte mal in dem Buch „die Sonate von Krieg“ darüber gelesen.

 

 Nach 2 Wochen Aufenthalt in der Quarantäne wurde ich in ein normales Zimmer verlegt. Es wurden weitere Untersuchungen angestellt, zu guter letzt wurde das Brustbein aufgebohrt, um dort das Knochenwasser zu entnehmen. Ach, das waren höllische Schmerzen.

 

Auch bei diesem Test wurde nichts mehr gefunden, warscheinlich hatte das Penizillin alle Spuren vernichtet.

 

Ein bekannte Apotheker hat mir dann bei einem Gespräch mitgeteilt, dass auch seine Frau an der gleichen Krankheit erkrankt war wie ich. Auch bei ihr hing alles am seidenen Faden.

 

im Jahre 2004 schrieb sich unsere Tochter in die Universität Khon Kaen ein und besuchte 8 Semester.

hier im Wohnheim  wohnte sie die nächsten 4 Jahre

Umaphorn und Freundin Waraporn

 

Im September des Jahres 2006 wurde unser Rottweiler vergiftet und danach ins Haus eingebrochen. Es wurden verschiedene Wertgegenstände gestohlen. Der Nachbar hatte den Vorfall beobachtet, hat jedoch keine Information an die Polizei gegeben. Das war für uns ein Zeichen, hier haben wir nichts mehr verloren.

Wir suchten nach einem anderen Grundstück außerhalb des Dorfes, denn ich brauchte meine Ruhe und meine Ordnung. Im Jahre 2007 begannen wir mit der Grundsteinlegung.  Das erste Haus wollte ich renovieren und für unsere Tochter ein Gästehaus machen, das waren Träume, denn der Vater meiner Gattin riss es sich unter den Nagel, es war ja sein Grundstuck.

 

am Ubolratanastaudamm

 

 

es wurde regelmässig ein Besuch abgestattet und mit einem Picknik verbunden

 

 

am 4. September 2006 wurde erst unser Rottweilermädchen vergiftet, danach wurde im Haus eingebrochen, am nächste Morgen die Überraschung, alle Schränke durchstöbert, Camera, Geld und Gold gestohlen, das war ein Schlag ins Gesicht. Die Polizei erschien erst 4 Stunden nach Benachrichtigung. Neugierige hatten in der Zeit schon alle Spuren unbrauchbar gemacht. Übrif blieben nur die vielen Giftpäckchen, die im ganzen Hof herum lagen.

Der Nachbar hatte es beobachtet, hatte jedoch Angst mit der Polizei zu sprechen. Das war dann das Signal - hier hatte ich nichts mehr zu suchen !!

Wir schauten uns nach einem neuen anderen Grundstück um, das wir auf den Namen unserer Tochter kauften, da Ausländer kein Grundstück besitzen dürfen.

 

 

 

 

Während Umaphorn studierte wurde bei uns der Hausbau voran getrieben.

 

Im Jahre 2007 begannen wir mit dem Hausbau auf eigenem Grund und Boden. Schon  im März 2007 war das Untergeschoß fertig, es konnte die erste Party starten

dieser Raum ist eigentlich dafür gedacht, dass unsere Tochter eine Deutschschule einrichten kann.

 Das Haus war eigentlich so geplant, dass die Tochter eine Sprachenschule mit Fremdenzimmer einrichten konnte, Nach dem Studium zog sie es vor in Udon Thani etwas zu mieten. Nun sind viele Räumlichkeiten ungenützt.

 

er kann natürlich auch mal für eine Party genützt werden

den Gästen hat es sehr gut gefallen !!

 

 

 

es wurde getanzt und gelacht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dies ist die Arbeit des Vaters meiner Gattin, vor lauter Aberglaube hat er meinen sehr schönen Kaktus zerhackt, den ich über viele Jahre hochgezüchtet hatte.  Nach seiner Meinung kommt kein Geld herein, wenn Kakteen im Garten stehen !!

 hier war einst mein Gemüsegarten, heute hat ihn die Natur zurück geholt.

Viele Papayagewächse, Mangobäume, Longanbäume und Gemüse wuchs hier, alles wurde abgeholzt !!

einfach sehr schade um den Platz, nun ja, Thais denken eben anders als Europäer.

 

 

 

 

mein schöner Kaktus, den ich über viele Jahre gepflegt hatte, zerhackt am Boden.

das war dann auch das Ende einer thail. deutschen Freundschaft !!

 

Im Jahre 2009 war unser neues Haus auf eigenem Grund auch bezugsfertig.

 

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Brigittes Hochzeit

vor der Stadtpfarrkirche in Bad Waldsee

 

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es wurde eine schöne Oase, Mutter hatte sich immer einen Wintergarten gewünscht, ich habe ihr diesen Wunsch dann erfüllt.

ein sehr gepflegten Garten hatten meine Eltern

so viele duftende, große Himbeeren. ich hatte noch sehr viel Guanodünger und Hornmehl in der Garage, diesen verteilte ich in Mutters Garten, siehe da die Himbeeren wurden sehr groß und sehr reichlich. Jeden Tag konnte man einen 10 ltr Eimer voll ernten. Daraus habe ich sehr viel über die Gartenkultur gelernt.

 

Den Balkon mit dem Wintergarten hatte ich zusammen mit Umaphorn nach dem Tod von Papa hergestellt.

das war das Wohnhaus, das meine Eltern in Eigenregie gebaut hatten. 

 

Den Wintergarten hatte ich für meine Mutter erstellt, ihr Traum war einmal einen eigenen Wintergarten zu besitzen. leider hatte si nur noch 3 Jahre etwas davon, dann hatte sie der Herr zu sich gerufen. 

So ist es doch immer wieder schön mit den Gedanken an die Vergangenheit nachzuhängen !! 

 

Im Wandel der Zeit 19. Mai 2012

 

Am 19. Mai 2012 liierte Umaphorn sich mit ihrem Kollegen, das war der Tag an dem sich alles veränderte.

 

Bisher hatte ich ihren Kollegen als freundlichen und hilfsbereiten Menschen gekannt. Nun da er Mitglied der Familie sein wollte, war es an der Zeit, sich der Realität zu stellen. Bisher hatte er sich nur um sein Ipad ocder Iphone gekümmert, warscheinlich nahm er es auch mit ins Bett.

 

Er wollte eine Familie, doch dazu musste er sich auch den Pflichten stellen. Dazu gehört unter anderem arbeiten. Ich dagte meiner Tochter was zu tun ist, zum Beispiel den Garten mähen, nach einer Stunde war er so geschafft, dass er 4 Stunden schlafen musste.

 

 

Später als unsere Tochter zwei Monate vor der Entbindung zu Hause war, hatte er auch keine Lust zu arbeiten, er hing wieder nur mit seinem Ipad herum. Da wurde ich mal so richtig sauer. Doch leider geht es an meine Nerven und so habe ich mich entschlossen mein erarbeitetes Kapital nach meinem Ableben an ein Kinderheim zu spenden, dort soll es bei der Bildung der Kinder hilfreich sein.

Nun begann eine andere Zeit, meine Symphatie war verflogen, denn ich selbst hatte eine grundlegend andere Erziehung, dazu erst einmal mehr, damit man es besser verstehen kann.

 

Am 27. Februar 2014 kam der Nachwuchs in Udon Thani  zur Welt

 

 

 

 

 

eine Woche lang musste Umaphorn über dem Feuer nach asiatischem Brauch schmachten

 

Ich wurde in einer einfachen Familie während des Krieges geboren. Nach dem Krieg gab es Hunger und sehr schlechte Zeiten. Mutter suchte sich auf den Äckern die liegengebliebenen Ähren und brachte sie zum Müller und lies das Mehl mahlen. Vater kam sehr schwer verwundet und mit erfrorenen Füßen aus Stalingrad zurück.

Für uns als Kinder war es eine harten Zeit und doch überlebten wir. 1960 begann ich meine Ausbildung als Bau und Möbelschreiner, die ich 1964 mit Erfolg beendete.

Mein erster Lohn war 300 DM. ich arbeitete mich zielstrebig weiter und bildete mich auch in anderen Berufen weiter. 1967 heiratete ich das erste mal. Ich mietete eine kleine Wohnung, In Deutschland ist es ja nicht üblich die Füße unter den Tisch der Eltern zu hängen.

Im Jahre 1972 arbeitete ich dann in Bad Waldsee und bekam eine Firmenwohnung, mit 300 DM im Monat war sie auch nicht gerade billig. Der Vorteil war sie lag nahe dem Arbeitsplatz. 1979 musste mein Arbeitgeber die Wohnungen verkaufen, so wurde ich auf die Entscheidung gestellt kaufen oder ausziehen.

Ich entschloss mich die Wohnung zu kaufen, schon ein jahr später wurde die Hochzinspolitik eingeläutet und ich hatte ganz gehörig an den Zinsleistungen zu knappern, so lerne ich so richtig sparen.

1984 verkaufte ich dann die Eigentumswohnung und erwarb einen Bauplatz. Hier erstellte ich mein neues Wohneigentum. die Belastungen waren nicht mehr so hoch wie bei der Eigentumswohnung. Bei jedem Schritt musste ich selbst urteilen, ob ich es schaffe, oder nicht. Geld bekam ich von niemanden.

Das prägt den Menschen ganz gewaltig. Heute verlange ich auch von meiner Tochter, dass sie sparsam mit ihrem Geld umgeht, denn ich habe es ihr ermöglicht einen sehr guten Beruf zu erlernen.

Leider Gottes hat ihr Gefährte eine andere Ansichts der Lebenseinstellung. Das führt natürlich zu Reibereien. Ich habe keine Lust im jedesmal vorzuschreiben, was er tun sollte, er ist alt genug und sollte selbst die Augen aufmachen.

Bei vielen Thais ist das Bett oder die Hängematte das wichtigste Mobiliar. das geht mir ganz gewaltig gegen den Strich.Als unsere Tochter dann in den Mutterschaftsurlaub ging, war es für ihren Kollegen ganz selbstverständlich, dass er dann auch 5 Monate nur herum hing. Andere Männer sind zum Teil während dieser Zeit im Ausland und verdienen ihre Brötchen.

so ein Verhalten schlägt bei mir dem Fass der Boden raus, wie man so schön sagt.

Was dann noch sehr schlimm ist, meiner Gattin ist es egal, sie hat Angst, das Gesicht zu verlieren.

Es ist nun wirklich an der Zeit umzudenken.

 

 

 es ist der 4. September 2014

Nach langen Überlegungen habe ich mich entschlossen, ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Unser alter Nissan Pickup hat nun schon 20 Jahre auf dem Buckel und ist ein Oldtimer geworden. Verkaufen will ich ihn nicht, denn er kann noch viele Jahre gute Dienste leisten.

Wir fahren verschiedene Autohäuser ab und begutachten die Modelle, Typen und Preise. Der Nissan Almera hat mir sehr gut gefallen, preislich auch in Ordnung. Meine Gattin war dagegen. Nicht wieder ein Nissan !!

Also weiter zu Suzuki, der Ertigo gefiel mir auch, hier kam es dann auch zur Anzahlung. leider Tage danach wieder Streit, ihr gefällt das Modell nicht. Also Kaufvertrag wieder gelöscht. Neue Runde ich liess sie machen, der Partner meiner Tochter fuhr. auf zu Isuzu, ich sagte ich will keinen Pickup mehr, sie wollten unbedingt einen MU7 für 1.300.000 Bath. Ich sagte nein.  Entweden bezahlt die Tochter den halben Preis, oder es wir keiner gekauft.

Frust, Frust, Frust !!

zwei wochen später fahre ich mit meiner Gattin zu Toyota, schaue mir den Avanza an. gefällt mit Preis mit Schaltgetriebe 584.000 Bath, Automatic brauche und will ich nicht.

Am Abend informiert meine Gattin die Tochter und die ihren Partner. sie wollen das Auto mit Topausstattung 160.000 Bath Aufpreis, ich sage nein

eine Woche Frust !!!

Wieder will meine Gattin eine Änderung, meine Antwort Änderung ja - kein Neukauf mehr !!

das hat dann geholfen, ich habe das Fahrzeug auf meinen Namen gekauft und zugelassen, nun kannst du dich fragen - Warum wohl !!

Das Fahrzeug wurde nun geliefert und zugelassen, es ist keine Familienkutsche !

 

 

Besichtigung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

auf ausdrücklichen Wunsch meiner Gattin fahren wir nach Nong Han zu ihrem Bruder, um das KFZ weihen zu lassen.

 

in Nomg Han beim Wat angekommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015

 

https://www.youtube.com/watch?v=gA4atU_FPb0

https://www.youtube.com/watch?v=ookTOw2lytk

https://www.youtube.com/watch?v=Wl16S8kNH-k

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was heute immer wieder als selbstverständlich angesehen wird ist, dass er mit dem Junior einen Mittagsschlaf von 3 Stunden machen muss, andere Väter müssen in dieser Zeit arbeiten.

muss er mal den Rasen eine Stunde mähen fällig, so ist ein Erhohlungsschlaf von mindestens 2 Stunden notwendig. Andere machen diese Arbeit nach Feierabend !!